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Warnlichter für Flugzeuge

DIE NÄCHTE BLEIBEN DUNKEL

Anwohnerinnen und Anwohner fühlen sich häufig vom nächtlichen Blinken der Windenergieanlagen gestört. Doch die roten Lichter sind wichtig: Sie sollen Flugzeuge und Hubschrauber vor dem Hindernis warnen. Im Windpark Reesdorf werden die Hindernisfeuer nur leuchten, wenn sich tatsächlich ein Flugobjekt nähert.

Um den Luftraum für Flugzeuge sicher zu machen, blinken an allen Windenergieanlagen nachts rote Signale. Da aber nicht ständig Flugzeuge unterwegs sind, arbeitet die Windbranche schon seit einigen Jahren an einer anderen Lösung. Inzwischen gibt es zugelassene Systeme, die das Warnlicht nur einschalten, wenn sich ein Flugobjekt nähert. Den Rest der Nacht bleiben die Lampen aus.

Sogenannte Systeme zur „bedarfsgerechten Nachtkennzeichnung“ (BNK) sind heute für alle neuen Windenergieanlagen vorgeschrieben. Auch alte Anlagen müssen nach und nach umgerüstet werden. So kann die Brenndauer der Hindernisfeuer drastisch reduziert werden: 95 Prozent der Zeit bleiben die Lichter aus (vgl. FA Wind an Land, Bedarfsgerechte Befeuerungstechnologien).

Das heißt, der Himmel über Reesdorf bleibt nachts von Anfang an dunkel und der Blick auf die Sterne frei.

Freier Blick in die Sterne: Aussicht auf die Milchstraße vom Sternenpark Westhavelland (Foto: Thomas Becker)