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Klimaschutz

KLIMAFREUNDLICHER STROM FÜR GANZ BEELITZ, BORKHEIDE UND BORKWALDE

Die zwei geplanten Windenergieanlagen in der Reesdorfer-Schäper Heide können jedes Jahr mehr als 28.000 Megawattstunden CO2-freien Strom produzieren. Für Herstellung, Betrieb und Entsorgung der Windenergieanlagen wird dabei im Vergleich nur wenig Energie gebraucht. Ein doppeltes Plus für den Klimaschutz also und ein wichtiger Beitrag zur Erreichung der Klimaziele von Brandenburg und Deutschland.

Jede unserer geplanten Windenergieanlagen kann pro Jahr 14.000 Megawattstunden klimafreundlichen Strom produzieren. Das reicht für 4.670 durchschnittliche Haushalte mit zwei Personen. Zusammengenommen könnten die beiden Anlagen die Stadt Beelitz sowie die Gemeinden Borkheide und Borkwalde mit fast 10.000 Haushalten versorgen.

Die durch Windkraft gewonnene Energie ersetzt Strom aus klimaschädlichen Kraftwerken und spart somit viele Tonnen CO2 ein. Bei einem Jahresertrag von 28.000 Megawattstunden vermeiden die beiden Windenergieanlagen mehr als 21.000 Tonnen CO2-Emissionen jährlich (vgl. Emissionsbilanz erneuerbare Energieträger 2017, Umweltbundesamt und CO2-Rechner, Bundesverband Windenergie). Schon in den ersten fünf bis 12 Monaten hat eine Windenergieanlage so viel Energie erzeugt, wie für ihre Herstellung, ihren Betrieb und ihre Entsorgung nötig ist (vgl. Klimaschutz durch Windenergie, Bundesverband Windenergie).

Technische Daten der Anlagen

Anzahl WEA-Typ Nennleistung Rotoren-Durchmesser Nabenhöhe Stromertrag pro Anlage/Jahr
2 Vestas V162 6.200 kW 162 Meter 169 Meter 14.000 MWh
Summe 28.000 MWh
 

Windkraft ist die tragende Säule der Energiewende

Die Folgen des Klimawandels sind in Brandenburg schon heute zu spüren. Laut Brandenburgs Umwelt- und Klimaschutzminister Axel Vogel kommt es bereits jetzt zu mehr Waldbränden, Ernteausfällen und auch Todesfällen aufgrund von Hitzewellen. Das Land hat sich deshalb in der Energiestrategie 2040 das Ziel gesetzt seinen eigenen Strombedarf „ab 2030 bilanziell zu 100 % aus erneuerbaren Energien zu decken“ (vgl. Energiestrategie 2040, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie Brandenburg). Die Windkraft ist dabei das Zugpferd der Energiewende und muss den größten Anteil tragen.

Auch die Bundesregierung sieht den Ausbau der Windenergie als zentrale Säule der Energiewende. Im Osterpaket hat das Wirtschafts- und Klimaschutzministerium die Ausbauziele für Windkraft an Land erhöht. Aktuell sind 56 Gigawatt (2021) Leistung installiert, 2030 sollen es 115 Gigawatt sein (vgl. Überblickspapier Osterpaket, Ministerium für Wirtschaft und Klimaschutz).

Unsere geplanten Windenergieanlagen sollen einen Beitrag leisten – zum globalen Klimaschutz und zum Schutz der Menschen und Natur in Brandenburg.